Haftpflicht

Die Haftpflicht ist die sich aus gesetzlichen Bestimmungen ergebende Verpflichtung, einen anderen durch Verhalten oder Unterlassen zugefügten Schaden  zu ersetzten. Es werden Verschuldens-, Gefährdungs- und Eingriffshaftung unterschieden. 

Die Verschuldenshaftung ist die Verpflichtung zum Schadenersatz aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts, die ein schuldhaftes, also nicht nur objektiv rechtswidriges, sondern persönlich vorwerfbares Verhalten in Form von Vorsatz oder Fahrlässigkeit voraussetzen.

Gefährdungshaftung ist die Haftung für Schäden, die sich aus einer erlaubten Gefahr (z. B. Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Kraftfahrzeug, Betrieb einer gefährlichen Einrichtung, Halten eines Haustieres) ergeben. Im Unterschied zur Haftpflicht wegen unerlaubter Handlung kommt es bei einer Gefährdungshaftung auf die Widerrechtlichkeit der Handlung oder ein Verschulden des Schädigers nicht an. 

Eingriffshaftung bezeichnet die Haftung für Schäden, die erlaubterweise zugefügt werden, für die aber dennoch Schadensersatz zu leisten ist. Beispielsweise können dies bei Schäden der Fall sein, die durch eine behördlich genehmigte Anlage entstehen.

Eine Haftpflichtversicherung lagert das Risiko von Schadenersatzansprüchen auf ein Versicherungsunternehmen aus. Der Versicherer prüft die Anspüche  Dritter. Im Ergebnis 

 

Arten von Haftpflichtversicherungen:

Haftpflichtversicherungen für private Kunden

Berufshaftpflichtversicherung bzw. Amtshaftpflichtversicherung zur Absicherung beruflich verursachter Schäden gegenüber Dritten, etwa 

verschiedenen Betriebshaftpflichtversicherungen, zur Abdeckung gewerblicher und industrieller Risiken von Unternehmen, insbesondere der 

Die Versicherungsbedingungen der Versicherer und Tarife sind sehr unterschiedlich. Häufige Ausschlüsse sind

Viele Versicherungsgesellschaften bieten gegen Prämienaufschlag den teilweisen Einschluss der üblichen Ausschlüsse an.